Abgebrannt

Abgebrannt ist die Wohnung von Carola Heine (aka Melody) und ihrer Familie vor knapp einer Woche.

Eine schreckliche Vorstellung, gegen die man zwar versichert ist, aber die man sich trotzdem nicht vorstellen mag und kann. Ihnen ist es nun passiert, und alles ist in Flammen aufgegangen: Möbel, Wohnungseinrichtung, Arbeitsmittel (sie ist freiberufliche Autorin und Webdesignerin), Bücher – aber vor allem: die mit Liebe, Zeit und Geld restaurierte Wohnung inklusive Möbel, Spielzeug und Erinnerungen.

Die Familie inklusive Haustieren ist Gott sei Dank nicht lebensgefährlich zu Schaden gekommen, aber ich kann mir vorstellen, dass trotzdem Narben bleiben, auch seelische. Dagegen kann ich nicht viel tun, aber finanziell kann ich im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen. Und da auch andere schon helfen, kann wenigstens diese Solidarität für die Betroffenen ein “Trostpflaster” sein. Jeder kann dabei mithelfen, und wenn es nur die Weiterverbreitung dieser Aktion ist:

Ich kenne Melody zwar nicht persönlich, aber sie war und ist für mich so etwas wie die “Mutter aller Blogger/innen”. Sie ist eine der ersten, die mit dem Bloggen anfingen, als es sich noch gar nicht so nannte. Damals, als sich die Blogs noch Online-Tagebuch oder auch Digital Diary nannten, hat unter anderem sie mich dazu inspiriert, mit dem Schreiben eines Online-Tagebuches anzufangen. Allerdings bin ich nicht wie sie “drangeblieben”, sondern habe viel seltener und mit monate- bis tagelangen Unterbrechungen an meinem Diary-Xpress geschrieben. Na ja, das ist ein anderes Thema…

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14. Juli 2010
Kategorien: Familie, Nachdenkliches
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Kreative Bücher von Sabine Bohlmann

In meinem Firmenblog-Artikel Meine liebsten Firefox-Addons habe ich bereits meine Begeisterung über zwei der kreativen Bücher von Sabine Bohlmann gezeigt. Da die Bücher aber wenig mit Firefox-Addons zu tun haben, schreibe ich mehr über die Bücher jetzt hier in diesem Artikel.

Sabine Bohlmann, wahrscheinlich optisch am bekanntesten aus der Soap “Marienhof”, stimmlich wahrscheinlich weniger bekannt (obwohl schon öfter gehört) aus vielen Zeichentrickfilmen/-serien und anderen Filmen, hat neben diesen Tätigkeiten als Schauspielerin und Synchronsprecherin auch einige Bücher veröffentlicht. Möglicherweise nicht soo bekannt, aber meiner Meinung nach nicht weniger ansprechend.

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29. Juni 2010
Kategorien: Familie
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Pilgerwege

Bei WDR 2 läuft in dieser Woche die Aktion “WDR 2 pilgert“. Ein WDR 2-Reporter pilgert seit Montag dieser Woche von Wuppertal-Beyenburg über Altenberg und Köln nach Aachen. Nur schade, dass das Wetter nicht so richtig mitspielt. Auf der Webseite gibt’s die Radiobeiträge zum Anhören im RealPlayer, leider nicht als MP3-Download.
Außerdem gibt es weitere Informationen über die Jakobs-Pilgerwege im Rheinland. Für alle, die nicht genug Zeit und Energie haben, von den Pyrenäen oder Sevilla nach Santiago de Compostela zu wandern, sind die rheinischen Jakobswege ja vielleicht eine machbare Alternative.

Das Foto zeigt den Start des Jakobsweges der WDR 2-Aktion, die Klosterkirche in Wuppertal-Beyenburg. Da wir nur unweit von diesem schönen Fleckchen wohnen, haben wir schon öfter die Klosterkirche besucht und auch die Umgegend spazierend und fahrradfahrend erkundet. Hier gibt es viele schöne Wanderwege, über Berg und Tal oder auch nur durch’s Tal, an der Wupper entlang.
Im Vordergund ist übrigens der Beyenburger Stausee zu sehen, hier wird die Wupper gestaut. Auf dem Stausee gibt es zahlreiche Sportaktivitäten, u.a. auch das Bergische Drachenbootfest (im Link ein Foto von 2005).

Auch bei der Zwischenstation Altenberger Dom sind wir diesen Sommer zum zweiten Mal gewesen. Ein schönes Ziel für einen Ausflug, der beeindruckende Dom liegt im Tal und “beherbergt das größte Kirchefenster nördlich der Alpen”. Interessant, wo das größte Kirchenfenster südlich der Alpen wohl ist…
Rund um den Dom gibt es viele Möglichkeiten spazierenzugehen, Essen zu gehen oder Kaffee zu trinken. Bei schönem Wetter können die Kinder auf dem nahegelegenen “Wald”-Spielplatz spielen, im Wasser planschen oder den Märchenwald besuchen. Auch im gemütlichen Domladen gibt es ein schönes Angebot von Büchern, besonders für Kinder.

Der Spielplatz befindet sich etwas versteckt im Wald, genau in der Mitte dieser Ansicht bzw. auf dieser Karte da, wo die Bus-Haltestelle eingezeichnet ist. Durch die Bäume ist es etwas schattig dort, aber im Sommer sehr angenehm. Den Märchenwald haben wir noch nicht besucht, da er, soweit wir sehen konnten, steil am Hang liegt und wir mit dem Kinderwagen dazu keine Lust hatten.

Weitere interessante Links:
Altenberger Dom beim Kinder-Reiseführer, mit Flash-Diaschau.
Altenberger Dom bei Wikipedia
Restaurierung des Altenberger Doms
Jakobswege im Rheinland
Jakobsweg bei Wikipedia, hier werden u.a. die bekanntesten Pilgerwege nach Santiago de Compostela beschrieben

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27. September 2007
Kategorien: Erlebt, Familie, Glauben, Natur
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07.07.07

Beim Blick auf den Kalender gerade festgestellt, dass sich der kommende Samstag hervorragend eignet, um für den Hochzeitstag ein Datum zu haben, dass man garantiert nicht vergisst.
Beim Blick aus dem Fenster allerdings festgestellt, dass sich das Wetter alles andere als hervorragend für einen Hochzeitstag eignet.
Man kann eben nicht alles haben ;-)

Aber im Ernst, die Wetterprognosen – zumindest die für Samstag – sind ja gar nicht sooo schlecht. Und ich wünsche natürlich allen Hochzeitspaaren, die sich auf diesen Tag freuen und viele Stunden mit der Vorbereitung verbracht haben, dass sie hervorragendes Wetter bekommen! Und falls es damit leider doch nichts wird, dass sie sich die Freude nicht durch schlechtes Wetter nehmen lassen. Und es als Ausgleich im Eheleben hoffentlich weniger Donnerwetter gibt.

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5. Juli 2007
Kategorien: Beobachtungen, Familie
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Winterfreuden

Heute morgen fing es draußen vor dem Bürofenster heftig an zu schneien. Erst große, dicke Flocken, dann kleinere, und später ging das Ganze leider in Schneeregen über. Ich weiß nicht wieso, aber ich scheine mir die kindliche Freude an den dicken Flocken bewahrt zu haben.
Ich habe Weihnachten auf Schnee gewartet, und als die Tage im Januar einer nach dem anderen ohne Schnee vorbeigingen und die Sonne mit frühlingshaften Temperaturen schien, hatte ich das Gefühl “Nein, noch nicht! Kein Frühling bitte. Es muss doch erst mal richtig kalt (gewesen) sein, dann kann man sich auch über den Frühling viel mehr freuen, wenn die Natur aufwacht, sich zartes Grün durch Erdkrusten und Schneereste kämpft.”
Schneemann

Ich weiß, nicht jeder freut sich über Schnee, vor allem nicht die, die ihn von Straßen und Gehwegen räumen müssen. Aber für mich gehört er einfach zum Winter dazu. Und ich liebe Winterfilme (ich sag nur: “Murmeltiertag”), Bilderbücher über Weihnachten und die vier Jahreszeiten, wenn der Schnee die Bilderbuchlandschaft in eine weiße Idylle verwandelt hat.
Was wird aus meinen Träumen in Zukunft werden, wenn die Temperatur langsam aber sicher ansteigen wird? Tröstlich, dass Gottes Versprechen lautet: “Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.” 1. Mo 8,22

Unser Sohn hat die Freude am Schnee jedenfalls geerbt, denn als es im Januar anfing zu schneien, war sein Jubelruf: “Alle Menschen warten auf Schnee!”. Und wenn es richtig ordentlich schneit, so wie letztes Jahr, dann kann man auch so ein Examplar wie nebenan bauen.

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8. Februar 2007
Kategorien: Familie, Glauben
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Zum Fahren – und zum Spielen

Wir warten am Straßenrand um rüberzugehen. Ein Smart fährt vorbei.
Leon: “Schau mal Papa, so ein kleines Auto. Ich will auch so ein Auto.”
Papa: “Wofür denn?”
Leon: “Zum Fahren – und zum Spielen”.

Na ja, wenn ein Smart nicht unwesentlich teurer wäre als ein Siku-Auto, dann könnte ich mir auch vorstellen einen zu besitzen, zum Fahren – und zum Spielen. 

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14. Juni 2006
Kategorien: Familie
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Kinderkrankheiten

Es fing Mitte letzter Woche beim großen Bruder relativ harmlos mit Schnupfen und Husten an, weitete sich am Donnerstag abend mit Ohrenschmerzen zu einer Mittelohrentzündung aus und gipfelte am Sonntag vormittag mit einer Scharlach-Infektion. Sonntag abend machten wir uns dann noch mehr Sorgen, weil Leon nichts trinken wollte, was aber im Zusammenhang mit Fieber und der Einnahme von Antibiotika schnell zu Flüssigkeitsverlust führen kann.

Die kleine Schwester hat davon zum Glück nur die Erkältung und Husten abbekommen.

“Die kleine Schwester”??? Ja, richtig, Leon hat im August 2005 noch eine kleine Schwester bekommen – Katrin. Da ich zu der Zeit nicht gebloggt habe – und wahrscheinlich auch gar nicht dazu gekommen wäre – wussten bis jetzt davon natürlich nur diejenigen, die uns im Real Life kennen. ;-)

Nach einigen unruhigen Nächten geht es uns jetzt aber wieder besser. Und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass man es sich als Eltern nicht leisten kann, am Freitag oder Samstag, wenn alle Kinder schlafen, bis spät in die Nacht zu lesen oder fernzusehen – man kann nie wissen, wie lange man am nächsten Morgen schlafen kann und wie (kurz) die folgenden Nächte werden. 8-O

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14. März 2006
Kategorien: Familie
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