Support-Anrufe

In meiner Tätigkeit als Netzwerk-Administrator bleibt mir manchmal nichts anderes übrig, als eine Support-Hotline anzurufen. Da gibt es ja die unterschiedlichsten Varianten. Mal habe ich ganz viel Glück, und es ist tatsächlich direkt ein echter Support-Mitarbeiter am anderen Ende und wenn er dazu noch kompetent
ist, wird es ein Super-Tag. Meistens habe ich nicht ganz so viel Glück, und bekomme zwar den gewünschten Support, aber erst nachdem ich mich durch ein 5-stufiges Auswahlverfahren getippt habe. Obwohl Tippen immer noch besser ist als mit der automatischen Spracherkennungsdame zu streiten:

Sie (die Spracherkennungsdame): “Sie wollen also am 26. September um 8 Uhr von Entenhausen nach Gansbach fahren?”
Ich (ich): “JA, zum Erpel!”
Sie: “Wie bitte? Ich habe Sie leider nicht verstanden.”
Ich: “Das habe ich mir schon gedacht.”
Sie: “Wie bitte? Ich habe Sie leider nicht verstanden.”
usw.

Schön ist ja auch die Variante, wenn nach Endlos-Gedudel in der Warteschleife der Knackser kommt, normalerweise ein Zeichen, dass jetzt ein echtes Gegenüber am anderen Ende abhebt, aber stattdessen die Ansage kommt, dass “zur Zeit leider alle Plätze belegt sind und ich es doch später noch einmal versuchen soll”.
Oder wenn ich doch bitte erst mal meine Kreditkartennummer bereithalten soll, weil der Support leider kostenpflichtig ist.

Neulich hatte ich aber mal was Neues. Da war ich samstags mit einem unserer Server beschäftigt, brauchte Support und rief die Hotline an. Nachdem ich endlich die richtige Hotline-Nummer gefunden hatte, weil die mir bekannte Samstags nicht besetzt ist, teilte mir die Ansagestimme Folgendes mit:
“Wegen einer Feuerschutzübung können wir Ihren Anruf zur Zeit leider nicht entgegennehmen. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt.”
Okay, das habe ich noch mal durchgehen lassen :-)

25. September 2007
Kategorien: Beruf, Technik
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Gesendete Mails einfacher verwalten

Um etwas besser dazustehen, möchte ich noch erwähnen, dass ich in meinem Outlook eine Regel eingerichtet habe, die alle gesendeten Mails automatisch in den Posteingang verschiebt. Auf diese Weise kann ich (unwichtige) gesendete Mails direkt nach dem Versand löschen, oder sie später besser archivieren (an der Regelmäßigkeit arbeite ich noch). In meinem Posteingang befinden sich also 162 Mails von mir, was die Mails von anderen aktuell auf 587 reduziert.

Für die Interessierten hier meine Regel, in Outlook einzurichten über Extras -> “Regeln und Benachrichtigungen”:

Gesendete Mails in Posteingang

Genaugenommen wird die Mail nicht aus dem Ordner ”Gesendete Objekte” verschoben, sondern von der Mail wird eine Kopie im Posteingang erzeugt. Deswegen muss in den Outlook-Optionen die Funktion Nachrichtenkopien im Ordner “Gesendete Objekte” speichern ausgeschaltet werden, damit man die Mails nicht doppelt hat:

Nachrichtenkopien speichern

Obacht!Ein bisschen aufpassen muss man, vor ein paar Monaten funktionierte die Regel wegen Änderung meiner Konteneinstellungen nicht wie gewöhnlich, d.h. meine Mails wurden weder in “Gesendete Objekte” noch in den Posteingang kopiert. Aber wenn man regelmäßig den Posteingang leert, dann sollte es auffallen, wenn die eigenen Mails nicht mehr dabei sind.

20. September 2007
Kategorien: Entrümpeln, Technik
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Hilfe bei der Bildbearbeitung

Vor inzwischen über 5 (fünf) Monaten hatte ich geschrieben, dass die Sache mit der Bildbearbeitung für den Anfänger eine Menge Stolperfallen und Hürden bietet. Bis jetzt habe ich die besten Ergebnisse habe ich bis jetzt mit Photoline 32 erzielen können. Ich habe die Software zur Zeit als Testversion, aber was mir gut gefällt und womit ich bis jetzt ganz gute Ergebnisse erzielen konnte, ist die sogenannte “Geführte Korrektur”.

In mehreren Schritten kann man hier zuerst einen Weißabgleich machen, dann eine Automatische Helligkeitskorrektur, Autom. Farbkorrektur und zum Schluß Unscharf Maskieren. Die einzelnen Schritte bekommen einen automatischen Vorgabewert, den man dann über Regler noch einmal ändern kann bevor man zum nächsten Schritt geht.
Wer sich dafür interessiert, sollte sich einfach die Testversion herunterladen und – testen.

Wer es ausführlicher mag und wissen will, was hinter dem Automatismus steckt, für den habe ich einen Link zu einem herunterladbaren Photoshop CS2-Buch, gefunden in einem Life-Navigator-Eintrag. Der Download ist mit ca. 145 MB ein ziemlicher Klopfer, aber man kann sich auch einzelne Kapitel direkt im Browser ansehen. Das Buch ist, wie der Titel schon sagt, natürlich auf Photoshop zugeschnitten, vermittelt aber auch jede Menge allgemeiner Grundlagen. Ich habe es erst gestern heruntergeladen und erst ein paar Kapitel überflogen, aber allein vom Umfang her scheint sich da ein ein weites Feld zu öffnen.

Hat jetzt noch jemand einen Link, wo ich mir 2 Stunden Zeit täglich runterladen kann?

8. August 2007
Kategorien: Photographie, Technik
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Ein Wort setzt sich durch

Wer öfter mal bei ebay nach Spielzeug sucht, dem ist möglicherweise schon aufgefallen, dass der Zustand der Spielsachen häufig mit “bespielt” beschrieben wird. “Häufig” heißt konkret, dass das Wort “bespielt” aktuell in 13854 Artikelbeschreibungen verwendet wird. Und das sind jetzt nicht 13854 Musik- oder Video-Kassetten. Oder MP3-Player. Die kann man bespielen. Was hier eigentlich gemeint ist, ist das Wort “gespielt”, also: “mit den Sachen wurde gespielt”, aber sie wurden nicht “bespielt”. Einige von den Artikeln sind bespielte Musikinstrumente. Aber mit denen wurde wohl auch eher gespielt, oder besser noch ”musiziert”. Und CD-Rs/DVDs, kann man die denn bespielen? Nö, die kann man nur “bebrennen”, dann sind sie “bebrannt”. *LOL*

Ich gebe aber offen zu, dass ich beim Gedanken, Spielsachen bei ebay zu verkaufen, den Verkaufstext im Kopf auch schon mit “bespielt” formuliert hatte. Und mich, bevor ich diesen Artikel begonnen habe, erst mal im Duden informiert habe, ob bespielt denn wirklich falsch ist. Ist es, aber es hört sich trotz allem passend an.
Irgendwann wird es sich ja vielleicht auch im Duden festsetzen. Obwohl der Duden jetzt, nach endgültigem Inkrafttreten der neuen Rechtschreibung, ja vielleicht nicht mehr so häufig aktualisiert werden muss.  :-)

Diesen Eintrag hier hatte ich schon ewig in der Entwürfe-Warteschlange, aber ein Beitrag der Terrorzicke hat mich wieder daran erinnert, dass ich ihn ja mal vervollständigen und veröffentlichen könnte.

Wobei mich das noch mal zum Nachdenken angeregt hat. Auch beim Blog-Lesen stolpere ich öfter über einfache Vertipper, aber auch über offensichtliche Fehler, z.B. der beliebte Fehler “ihr seit“. Obwohl die meisten von uns ja nichts lieber tun, als andere zu verbessern, konnte ich mich bis jetzt zurückhalten auf entsprechende Fehler hinzuweisen. Kann zwar auch per Mail und nicht direkt in den Kommentaren geschehen. Trotzdem verzichte ich darauf, denn auch meine Einträge sind nicht fehlerfrei, vor allem meine Kommasetzung nicht. Deswegen finde ich es einfach wichtig, wenn man unsicher ist, einfach noch mal nachzusehen, Möglichkeiten dazu gibt es ja nun wirklich genug, z.B. hier:

  • Als Einstieg: Beliebte Fehler bei Korrekturen.de
  • Ein sehr beliebter Fehler, zum Schmunzeln oder Haareraufen (je nach persönlicher Veranlagung): die Apostrophitis
  • Wikipedia, ganz allgemeine Recherche
  • Deutsche Rechtschreibung auf Canoo.net Onlinewörterbuch mit deutscher Rechtschreibung, Grammatik und Wortbildung
  • Duden (allerdings nicht wirklich zum Nachschlagen geeignet, da kostenpflichtig)
  • Was ich bis vorgestern auch nicht wusste: Nach den “Mit freundlichen Grüßen” setzt man kein Komma mehr, dafür aber darunter eine Leerzeile (bei Briefen für die Unterschrift auch mehr Leerzeilen) und dann erst den Namen. Sagen Herr Winkler und die DIN 5008. Wie schön, dass in Deutschland fast alles geregelt ist ;-)
  • Oder man wirft die Rechtschreibprüfung an (wer blogt, hat ja in der Regel auch eine Textverarbeitung mit Rechtschreibprüfung an Bord). Falls nicht, geht’s auch online: rechtschreibpruefung24.de
  • Ich persönlich werde mich dann auch noch mal mit der Kommasetzung beschäftigen. Dass diese nicht ganz einfach ist, sieht man z.B. am Wikipedia-Eintrag Kommaregeln, der mit der Einleitung “Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. ” beginnt. :-)
    Die genauen Kommaregeln finden sich beim Rechtschreibrat unter Aktuelles in der PDF-Datei Regeln, ab Seite 78, §71-79. Eine Kurzzusammenfassung gibt es aber auch hier. Hoffentlich stolpert ihr nicht wie ich über Begriffe wie Infinitiv- und Partizipgruppen und müsst erst mal nachlesen, was denn ein Infinitiv überhaupt ist.  ;-)
8. August 2007
Kategorien: Beobachtungen, Nachdenkliches, Technik
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Kommentare geschlossen

Da ich innerhalb der letzten paar Tage mehr Spam-Kommentare bekommen habe als seit Anfang meines Diary-Xpress echte Kommentare, habe ich die Kommentarfunktion zunächst geschlossen.
Auch die Installation diverse Antispam-Plugins hat hier leider nicht geholfen. Zwar hat Akismet 98% aller Spam-Einträge abgefangen, aber es nervt trotzdem. Wenn ich alles richtig eingestellt habe, läßt sich nur noch dieser Eintrag kommentieren.

3. Mai 2007
Kategorien: Internes, Technik
1 Kommentar

Lilien und ihre Photobearbeitung

Seht die Lilien an, wie sie wachsen: sie spinnen nicht, sie weben nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
Lukas 12, Vers 27

So herrlich diese Lilien anzuschauen sind, ihre Photobearbeitung ist echt eine Wissenschaft für sich.

Die Lilien sind im Original etwas dunkel, aber durch Photobearbeitung kann/könnte ich da noch eine Menge rausholen. Dumm nur, dass jede Photobearbeitungs-Software ihre eigenen
Vorstellungen von einer optimalen automatischen Korrektur hat, und auch ich selbst kann mich nicht wirklich entscheiden, was denn nun eine gelungene Korrektur ist.

Dazu kommt dann noch, dass ich nach Veränderung der Gamma- und Farbwerte in der Software wieder ein ganz anderes Aussehen bekomme, viel blasser als es “wirklich” ist (ja, wie ist es denn eigentlich wirklich?).

Und zu Hause bei mir am Flachbildschirm sieht es wieder ganz anders aus als in der Firma am Röhrenmonitor, das habe ich letztens bei einem anderen Bild schon festgestellt.

Seufz…

Blogged with Flock

27. Februar 2007
Kategorien: Natur, Photographie, Technik
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Erfolgreicher Abend

Da habe ich doch tatsächlich (heute abend) einige Dinge, die ich schon lange tun wollte, (wieder) getan:

  • In Flickr
    - ein paar Fotos hochgeladen
    - ein paar Kontakte hinzugefügt
    - allgemein einige neue Sachen ausprobiert, wie das Upload-Programm
    - einige Fotos von meinen Kontakten kommentiert
    - und sogar schon eine Antwort bekommen ;-)
  • Flock installiert (auf die Idee bin ich allerdings erst heute gekommen)
  • mit Flock
    - noch ein Foto zu flickr hochgeladen
    - gerade das erste Mal einen Blog-Eintrag geschrieben. Wenn das wirklich funktioniert, dann ist das jedenfalls sehr viel angenehmer als mit der WordPress-Oberfläche zu arbeiten (oder liegt das an daran, dass der Rechner mit dem ich jetzt schreibe einfach schneller arbeitet als mein Uralt-400-MHz-Laptop, auf dem ich meinen letzten Blog-Eintrag geschrieben habe?)
  • mal wieder einen Blog-Eintrag geschrieben
  • meine Blog-Lesewelt mal wieder ein bißchen erweitert

Das reicht doch für heute abend, oder?

Blogged with Flock

8. Februar 2007
Kategorien: Internes, Technik
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Krümelige JPEGs

In der Tat krümelig waren die JPEGs, die ich gerade von einigen Frühlingsbildern produziert und schon zu Flickr hochgeladen hatte. (Mit Krümeln meine ich natürlich Artefakte.)

Schuster, bleib bei deinen Leisten – Martin, bleib bei deinem Bildbearbeitungsprogramm. Ich hatte die Bilder verkleinert und dann abgespeichert aber offenbar hat der Qualitätsfaktor beim Abspeichern nicht gestimmt. Jetzt ist es schon zu spät (am Abend), also probiere ich es morgen noch mal. Bloggen darf ich die Bilder dann während der Arbeitszeit nicht, aber von Hochladen zu flickr stand nichts in den Firmenrichtlinien…

Ja, richtig, im Prinzip ist das ja fast genauso “schlimm”. Oder sagen wir einfach “Privatkram”. Und den sollte man eben nicht während der Arbeitszeit erledigen. Aber das ist ein Thema für sich. Manche privaten Anrufe kann man ja kaum nicht während der Arbeitszeit erledigen. Und da hat wahrscheinlich auch kein Arbeitgeber etwas dagegen. Dafür nehme ich persönlich ja auch manchen “Arbeitsgedanken” mit nach Hause und ins Wochenende. Wie gesagt, ein Thema für sich. Und jetzt nehme ich mich mal des Themas “jetzt aber schnell ins Bett” an, damit ich morgen keine dunklen Ränder unter den Augen habe.

12. Mai 2006
Kategorien: Nachdenkliches, Technik
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Scribble Papers 1.9.1

Das Warten hat ein Ende, Scribble Papers ist seit dem 27. Februar in der neuen Version 1.9.1 verfügbar. Scribble Papers ist ein “Zettelkasten”-Programm, in dem schnell und einfach Daten und Informationen aller Art gesammelt werden können. Es ist ein kleines Programm, das schnell lädt und nur wenig Rechnerkapazität beansprucht. Außerdem ist es Freeware, also kostenlos. Der Autor bittet jedoch um eine freiwillige Spende.
In der neuen Version gibt es einige technische Verbesserungen und auch das Aussehen kann mit anderen Icons verändert werden. Mir persönlich gefällt die „Light and Friendly“-Sammlung am Besten. Programm und Icons gibt es auf der Download-Seite.

Eine ausführliche Darstellung über die Organisation von Informationen in Baumstruktur (mit praktischer Beschreibung des Einsatz von Scribble Papers) gibt es hier: Computer Hierachie. In einem später geschriebenen Artikel beschreibt der Autor noch einmal seine Umsetzung von Scribble Papers und nennt Vergleichsprodukte wie TreePad und CueCards.

8. März 2006
Kategorien: Technik
1 Kommentar

Wollmäuse

Neulich, beim Öffnen eines Firmenrechners habe ich ein paar kleine Wollmäuse gefunden. Zeit, den Staubsauger zu holen, denn nicht nur Festplatten wollen gesäubert werden:

Wollmauese

1. März 2006
Kategorien: Entrümpeln, Technik
1 Kommentar
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