Support-Anrufe
In meiner Tätigkeit als Netzwerk-Administrator bleibt mir manchmal nichts anderes übrig, als eine Support-Hotline anzurufen. Da gibt es ja die unterschiedlichsten Varianten. Mal habe ich ganz viel Glück, und es ist tatsächlich direkt ein echter Support-Mitarbeiter am anderen Ende und wenn er dazu noch kompetent
ist, wird es ein Super-Tag. Meistens habe ich nicht ganz so viel Glück, und bekomme zwar den gewünschten Support, aber erst nachdem ich mich durch ein 5-stufiges Auswahlverfahren getippt habe. Obwohl Tippen immer noch besser ist als mit der automatischen Spracherkennungsdame zu streiten:
Sie (die Spracherkennungsdame): “Sie wollen also am 26. September um 8 Uhr von Entenhausen nach Gansbach fahren?”
Ich (ich): “JA, zum Erpel!”
Sie: “Wie bitte? Ich habe Sie leider nicht verstanden.”
Ich: “Das habe ich mir schon gedacht.”
Sie: “Wie bitte? Ich habe Sie leider nicht verstanden.”
usw.
Schön ist ja auch die Variante, wenn nach Endlos-Gedudel in der Warteschleife der Knackser kommt, normalerweise ein Zeichen, dass jetzt ein echtes Gegenüber am anderen Ende abhebt, aber stattdessen die Ansage kommt, dass “zur Zeit leider alle Plätze belegt sind und ich es doch später noch einmal versuchen soll”.
Oder wenn ich doch bitte erst mal meine Kreditkartennummer bereithalten soll, weil der Support leider kostenpflichtig ist.
Neulich hatte ich aber mal was Neues. Da war ich samstags mit einem unserer Server beschäftigt, brauchte Support und rief die Hotline an. Nachdem ich endlich die richtige Hotline-Nummer gefunden hatte, weil die mir bekannte Samstags nicht besetzt ist, teilte mir die Ansagestimme Folgendes mit:
“Wegen einer Feuerschutzübung können wir Ihren Anruf zur Zeit leider nicht entgegennehmen. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt.”
Okay, das habe ich noch mal durchgehen lassen
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Verspätungen im Bahnverkehr
Von den heutigen Verspätungen im Bahnverkehr in NRW war ich auf der Heimfahrt von der Arbeit auch betroffen. Weil Unbekannte die Kabel einer Signalanlage kappten, konnte nur ein Gleis auf der Rhein-Ruhr Achse genutzt werden.
Da ich pro Fahrt nur ca. 10 bis 15 Minuten im Zug sitze, hat es mich vermutlich nicht so schlimm getroffen wie andere, die bereits in einem Zug saßen und in brütender Hitze darauf warten mussten, dass ihr Zug weiterfährt. Im Gegensatz zu “Zehntausenden Bahnreisenden” musste ich statt “bis zu zwei Stunden” nur eine knappe halbe Stunde warten. Und auf einer schattigen Bank hatte ich Gelegenheit, mehr Seiten zu lesen als sonst während der Fahrt.
Kategorien: Beruf, Internes
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