Dass mich mein Riechorgan vorgestern nicht getäuscht hat, schrieb ich ja bereits. Aber kann mir mal jemand sagen, ob meine Geschmacksnerven auch in Ordnung sind?
Heute hatte ich mal wieder Appetit auf Süßes und kaufte mir beim Warten an der Supermarktkasse (nicht nur für Kinder eine Versuchung) ein Caramac und einen Kinderriegel. Schwelgte beim Caramac schon in Erinnerung an Genüsse aus der Kinderzeit. Packte es anschließend aus, biss hinein, und: buäh! Noch ein weiterer Biss zur Bestätigung, und wieder: buäh! Ich hab’s noch nicht mal zu Ende gegessen. Es schmeckte einfach nur nach Fett und nicht richtig aufgelöstem Zucker. Noch nicht mal nach zu viel Caramel-Aroma. Kurz: e-ke-lig.
War das immer schon so schlecht? Sind meine Kindheitserinnerungen zu positiv? Oder hat die Qualität von dem Zeug einfach nachgelassen? Was ist eure Meinung dazu?
Ähnliches widerfuhr mir dann dem Kinderriegel (der ja schmecken sollte wie Kinderschokolade). Auch hier: Geschmack überwiegend nach Fett und Zucker. Da gönne ich mir „das Beste aus einem Viertelliter Milch“ lieber in seiner reinen und ursprünglichen Form: im Glas.
Ich meine, irgendwann mal davon gelesen zu haben, dass irgendein Süßwaren-Hersteller seine Waren mit billigeren Zutaten produziert hat, die Kunden das dummerweise gemerkt und das Zeug nicht mehr gekauft haben. Dann sind sie (mehr oder weniger) zur alten Rezeptur zurückgekehrt. Ich glaube, das war Suchard mit Milka, sicher bin ich mir aber nicht (weiß jemand mehr?). Schade eigentlich, dass auch Bewährtes verändert wird, nur um Geld zu sparen bzw. mehr Geld zu machen. Vor allem, wenn dann auf den Packungen vollmundig von „jahrhundertealten Rezepten“ geschwafelt wird. Oder von Sachen, die „so gut wie hausgemacht“ sind, obwohl sie natürlich zu (hundert)tausenden produziert werden.
Ich glaube das Einzige, was wirklich hausgemacht ist, ist das, was man zu Hause gemacht hat. 
Ahnungslos fuhr ich gestern mit meinem kleinen Auto und kräftig eingeschalteter Lüftung durch die Stadt, als ich plötzlich an Weihnachten denken musste, an den Geruch von – ja, von Weihnachtsbäumen. Weihnachtsbaumgeruch, mitten in der Stadt? Kam mir sonderbar vor. Sollte mich mein Riechorgan so täuschen? Ich hab’s erst einmal als Einblidung abgetan, bis mir dann eine Ampel später klar wurde, was da passiert war: Zwei Autos vor mir stand ein Müllwagen, an dessen Rückseite tatsächlich Tannenbaumspitzen hervorlugten. 😉 Das diese so einen intensiven Geruch verbreiteten, wunderte mich allerdings schon. Vielleicht ein letzter Gruß, quasi ein „Aufbäumen“ vor dem Ende auf dem Biomüll? Jedenfalls ein ziemlich endgültiges Zeichen für das Ende der Weihnachtszeit. Na ja, im September wird’s ja schon wieder losgehen.
Und bei OBI habe ich doch allen Ernstes(!) die ersten (wenn auch relativ neutralen) Osterdekorationen gesehen. Ist das denn wirklich notwendig???
wünsche ich mit reichlich Verspätung.
(Diesen Eintrag habe ich übrigens am 7. Januar geschrieben, aber erst heute abgeschickt.)
Tja, zuerst hat der Weihnachtsstress voll zugeschlagen (was nicht nur mit Weihnachten zusammen hing), und letzte Woche hatte ich Urlaub. Was soviel heißt wie: „keine Zeit um in Ruhe über prosaische Eingebungen für mein Diary nachzudenken“. Was aber nicht heißt, dass ich die (freie) Zeit nicht genossen habe. 
Jetzt arbeite ich also wieder, surfe gerade ganz kurz meine Favoriten ab und muss leider feststellen, dass der Weihnachtswellen-Kalender, für den ich an den letzten Tagen vor Weihnachten keine Zeit mehr hatte, leider schon „geschlossen“ hat. Na gut, ich hoffe, dass es ihn Ende des Jahres als neues World Wide Weihnachten-BOD gibt.
Aber das tröstet mich nur wenig in der Hinsicht, dass ich die Vorweihnachtszeit mal wieder nicht besonders vorweihnachtlich verbracht habe. Unter anderem, weil ich zwei Wochen allein für unser Firmennetzwerk zuständig war. Und abends einfach nur noch müde war. Und jetzt ist schon wieder alles (fast) vorbei. Guter Vorsatz für’s neue Jahr: Die Vorweihnachtszeit intensiver und bewusster erleben. Ob ich mich im Dezember noch daran erinnere? Wo doch normalerweise die guten Vorsätze schon am 15. Januar vergessen sind?
Seit heute mittag bin ich also stolzer Besitzer von drei kleinen (billig wirkenden) Plastiktütchen, von denen ich eine bereits aufgerissen und entleert habe. Die 20 runden Metallplättchen konnten allerdings nicht gerade die Begeisterung in mir wecken, wie ich ursprünglich dachte.
So neu und frisch wirken sie gar nicht, kleine Macken sind schon dran, und so schön „goldig“ und plastisch wie auf den Fotos sehen sie auch nicht aus. Gut, dass ich mich nicht morgens schon vor die geschlossenen Türen einer Bank gestellt, sondern bis zur Mittagspause abgewartet habe. Von Ansturm auf das neue Euro-Geld war da nicht viel zu spüren, keine langen Schlangen, weniger Vordrängler aös an der Wursttheke im Supermarkt… Der „freundliche“ Herr in der nächstgelegenen Bank wollte mir als Nichtkunden trotz geringem Interesse anderer erst gegen Ende der Woche ein Tütchen abgeben. In der städtischen Sparkasse dagegen gab man mir sogar drei Tütchen ohne Probleme.
Und im Detail?
Die Rückseiten der deutschen Münzen zeigen gerade mal Eichenblatt, Bundesadler und Brandenburger Tor. Da sind andere Länder wie Italien doch viel einfallsreicher gewesen und haben allen Münzwerten unterschiedlich Rückseiten verpasst. Wer sich das ganze mal näher ansehen will, findet unter www.euro.de schön gemachte Flash-Seiten, die für alle Münzen und das ausgewählte Land die Rückseiten zeigen.
Fazit:
Ich denke, an die neuen Münzen werde ich mich schneller gewöhnen als an die Tatsache, dass die 1 Euro-Münze doppelt so viel wert ist wie ihr berühmter „DM-Vorgänger“. 
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie aus den kleinen Mädchen, die vor vielen Jahren bei mir im Kindergottesdienst teilgenommen haben oder die ich aus den Jungscharstunden in unserem CVJM kenne, attraktive junge Frauen werden. Heute habe ich wieder eine davon in der S-Bahn getroffen… 😉
Nicht direkt verwandelt, aber doch verändert hat sich Robbie Williams. Vom Boygroup-Mitglied zum swingenden Entertainer. Sein legendäres „Swing When You’re Winning“-Konzert wird am 15. Dezember im ZDF wiederholt (Danke an Alyssa für den Tipp!). Nein, ich werde mir das Konzert nicht anschauen. Jedenfalls nicht um 2.05 Uhr. Am Sonntag auf Video allerdings schon. 😉
„Legendär“ habe ich das Konzert übrigens genannt, weil in diversen Logs/Diaries so begeistert darüber berichtet wurde. Unter anderem in Liisas Litkara und bei Heimchen.
P.S.: Glück gehabt! Dass ich auf der ZDF-Seite vorbeigeschaut habe und feststellte, dass das Konzert schon um 23.45 Uhr ausgestrahlt wird. Wenn ich es ohne VPS um 2 Uhr hätte aufzeichnen wollen, hätte ich aber schön dumm dagestanden am Sonntag beim Ansehen der vermeintlichen Aufzeichnung… jetzt schaue ich es mir wahrscheinlich doch schon Samstag an. 
Dann sieht’s gaaanz schlecht aus, jedenfalls wenn man einen ähnlich schlechten Service bekommt wie die Leute im PC-Reparaturservice-Test der Zeitschrift c’t. Gut, manchmal steht man wirklich ratlos vor seinem Gerät, wenn es mal wieder nicht funzt. Aber dass die Servicetechniker genauso ratlos dastehen, ist schon eine Schande. Wenn auch nicht überraschend… Gut, ich weiß nicht, ob ich die Fehlerursachen auf Anhieb gefunden hätte, obwohl ich Netzwerkadministrator bin. Aber ich bin eben kein Servicetechniker und zweitens kommen Hardwareprobleme bei uns der Firma nur sehr sporadisch vor. Doch Speicher und Lüfter tauschen wir bei Problemen, die auf Hardware schließen lassen, immer. Einfach um diese Fehlerquelle auszuschließen. Warum kann ein ausgebildeter Techniker das nicht?
Manchmal denke ich, wenn ich je in meinem Job als Netzadmin scheitern sollte, dann fange ich irgendwo im Telefonsupport oder bei einer Hotline an, da nehmen sie anscheinend jeden. So jedenfalls meine Erfahrung, wenn man mal Hilfe braucht und der Telefonsupport einem genau die Sachen vorschlägt, die man alle längst durchprobiert hat.
Obwohl – ich will nicht ungerecht sein, manchmal hatte ich tatsächlich einen kompetenten Techniker (wenn man bis zu einem vordringen kann) an der anderen Leitung, sogar schon bei der Telekom 😉
Und wieder einmal heißt es: Hilfe zur Selbsthilfe. Nur schade, dass man so häufig für Problemlösungen zahlt, die man hinterher doch selbst erbringen muss.
dass das Versandhaus Quelle für sich die Domain www.weihnachten.de in Anspruch nimmt. Das bestätigt mal wieder: „Weihnachten = Konsum“. Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass sich die meisten Menschen über die wirkliche Bedeutung von Weihnachten im Klaren sind!
Nicht ganz pünktlich, aber hoffentlich noch rechtzeitig kommt mein Hinweis auf die schönsten (privaten) Weihnachtsseiten im Internet:
Die Zauberfee verkürzt kleinen und großen Kindern mit ihren liebevoll gestalteten WinterWeihnachtsWunderland-Webseiten die Wartezeit bis Weihnachten. Rätsel, Adventskalender, Geschichten, Schreibwettbewerb, Geschenke-Tipps, Links und, und und.
Vorbeisurfen und glänzende Augen bekommen!
Und wieder einmal durfte ich Überstunden schieben wegen eines neuen Computer-Virus. Oder müsste ich eigentlich sagen: „Wegen eines gehirnkranken Viren-Programmierers?“
Wie auch immer, „Goner“ treibt sein Unwesen, ich habe für unsere Rechner die Viren-Signatur von unserem Virenscanner-Hersteller Sophos heruntergeladen und über’s Netzwerk alle Rechner aktualisiert. Wenn das so weitergeht, dann komme ich wahrscheinlich gar nicht mehr dazu, in meiner normalen Tätigkeit als Netzwerk-Administrator zu arbeiten, sondern kann mich nur noch mit Viren-Updates, dem Stopfen von Sicherheitslücken in den diversen Micro$oft-Programmen und dem Desinfizieren von Rechnern beschäftigen. Da sollte ich mich doch vielleicht besser nach einem Job bei einem Virenscanner-Hersteller bewerben, da kann ich es dann wenigstens hauptberuflich machen. 😉
Auf meinem Rechner hat der Virus zwar nicht zugeschlagen (wer ist eigentlich noch so blöd und startet Anhänge in Mails, und dann noch in Mails mit so einem bescheuerten Betreff und Text???), aber bei mir selbst hat sich auch irgendwas eingenistet. Seit über einer Woche habe ich abwechselnd eine laufende Nase, Kopf- oder Rückenschmerzen oder bin heiser oder schwindlig. Alles nicht so heftig, dass ich nicht arbeiten könnte, aber diesmal zieht es sich länger hin als sonst. Wäre wohl besser gewesen, ich hätte mich gleich am ersten Tag ins warme Bett gelegt, gemütlich ausgeschlafen und ein oder zwei heiße Bäder genommen, dann wäre es sicher schon weg. Aber dazu bin ich irgendwie zu blöd. Ich meine immer, wenn ich nicht wirklich krank bin, dann kann ich ja auch arbeiten gehen, und ich habe ja noch so viel zu tun und überhaupt… Vielleicht lerne ich’s eines Tages ja doch noch.
Und dann war da noch:
NightWash, das zwar bereits seit zwei Monaten im WDR läuft, das ich aber Sonntag zum ersten Mal gesehen habe (aufgrund der leider ziemlich ungünstigen Sendezeit: sonntagabends 24.00 Uhr). Stand-Up Comedy mit Nachwuchstalenten, gesendet aus einem zum Bersten gefüllten Kölner Waschsalon, rasant und mit neuen Ideen. Werde ich mir wieder ansehen – das nächste Mal aber als Video-Aufzeichung. 😉




