Gestern war noch Weihnachten, heute morgen um 10 Uhr wurden in der Fußgängerzone schon die Lichterketten und Kugeln von den Weihnachtsbäumen genommen. Klar, hängen da ja auch schon seit Anfang November (oder so), die Leute haben sich bestimmt schon daran satt gesehen, jetzt nur schnell runter damit, sonst wird vielleicht das Sylvester-Geschäft (Knaller und Geld in die Luft jagen) zu sehr beeinträchtigt… Traurig, traurig.
Im Prinzip hat man sich ja wirklich schon daran satt gesehen, eben weil Advent schon im September mit dem ersten Gebäck beginnt und viele Weihnachtsmärkte, -feiern und -konzerte schon im November beginnen. Aber „Alles hat seine Zeit – Advent ist im Dezember„!
Und die traditionelle Weihnachtszeit reicht vom Vorabend des 25. Dezember (Heiliger Abend) bis zum 6. Januar (bzw. dem Sonntag danach).
Eine schöne Tradition, finde ich, denn erst jetzt, wo der größte Stress vorbei ist, kann ich die Weihnachtszeit richtig genießen. Keine Vorbereitungen mehr, sondern Genießen der beruhigten Atmosphäre. Echte Kerzen anzünden oder die vom Weihnachtsbaum einschalten, eines der Bücher lesen, die ich zu Weihnachten bekommen habe, einen schönen Film anschauen, ein paar Plätzchen essen, die erst jetzt richtig gut durchgezogen sind, mit Freunden und Familie einen Spieleabend machen, das Jahr ausklingen lassen – jetzt ist doch die schönste Zeit, oder?
Vom Verein „Andere Zeiten“ gibt es den Adventskalender „Der andere Advent„, der seine Leser vom 1. Dezember bis zum 6. Januar durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet. Kann man sich ja mal für’s nächste Jahr vormerken. 
In diesem Sinne: Noch eine schöne Weihnachtszeit!

Was bleibt mir mehr zu sagen?
Vielleicht noch der Hinweis auf meine Weihnachtsgrüße aus den letzten Jahren – für die, die dieses Jahr zum ersten Mal bei mir mitlesen. Die Einträge finde ich immer noch sehr schön *selbstlob* 😉 Na ja, ich will mich nicht wirklich selbst loben, aber den „Engelbrief“ (Weihnachten 2000) könnte ich auch heute noch so schreiben, und der Calvin-Weihnachtsgruß (Weihnachten 1999) ist jedes Jahr wieder schön.
Dass unter dem Engelbrief noch die Vermissten-Anzeige von Alexandra-Sophia steht, ist kein „Vergessen-zu-löschen“, sondern eher ein Zeichen gegen das Vergessen. Denn leider bleiben die schlechten Nachrichten und das Leid auch an Weihnachten Bestandteil unserer Welt. Womit ich jetzt aber keinem die Freude an Weihnachten „vermiesen“ möchte. Denn ich glaube auch daran, dass der Mann, dessen Geburtstag wir heute eigentlich feiern, mit allen Leidenden und Trauernden weint. Das mag allerdings nur ein schwacher Trost sein, wenn man wirklich trauert, selbst wenn man daran glaubt, aber es gibt auch unzählige Aussagen von Menschen, denen ihr Glaube wirklich neue Kraft und Geborgenheit geschenkt hat.
Ja, ich denke, ich muss euch mehr wünschen als frohe Weihnachten – ich wünsche euch, dass ihr eines Tages diese Geborgenheit durch die Freundschaft mit Jesus spürt, dass ihr das größte und beste Geschenk annehmt, dass wir bekommen haben!
„Keine Zeit des Jahres weckt bei Menschen so viele Erwartungen und Sehnsüchte wie Advent und Weihnachten. Trotzdem ist es für viele eine schwierige Zeit. Das Dunkel der langen Nächte erinnert an das Dunkel im eigenen Leben. Über Wochen versuchen wir das winterliche Dunkel aufzuhellen mit einer Flut von Lichtern auf Straßen und Plätzen, in Wohnstuben und Kirchen. Aber es will uns nicht gelingen, es auszuschaffen [schweizerisch für vertreiben?] und draußen zu halten.
Selbst unsere schönen Weihnachtslieder, die das Licht so herzhaft und überschwänglich besingen, muten gelegentlich an wie ein krampfhafter Versuch, die Nacht zu verdrängen. Dies macht diese Wochen so schwierig: Wir können mit dem Dunkel schlecht umgehen: Mit Hell und Dunkel, mit Freude und Leid, mit Gewinnen und Verlieren, mit Leben und Sterben.
Einer der uns hilft, in einer Zeit schrecklicher Kriege und vor einer düsteren Zukunft dennoch vom Licht und einem rettenden Gott zu reden und zu singen, ist Jochen Klepper, ein Dichter, der beides am eigenen Leib erfahren hat.“ Quelle
Dies Zitat beschreibt ziemlich genau das, was ich manchmal in diesen Tagen empfinde, deswegen habe ich es so übernommen. Jochen Klepper hat ein Weihnachtslied der nachdenklicheren Art geschrieben, das diese Gefühle aufgreift und das sich sowohl vom Text als auch von der Melodie wohltuend, beruhigend und mutmachend vom üblichen Kaufhaus- und Weihnachtsmarkt-Gedudel abhebt:
Die Nacht ist vorgedrungen
Text: Jochen Klepper, 1938; Melodie: Johannes Petzold, 1939
1. Die Nacht ist vorgedrungen,
der Tag ist nicht mehr fern.
So sei nun Lob gesungen
dem hellen Morgenstern!
Auch wer zur Nacht geweinet,
der stimme froh mit ein.
Der Morgenstern bescheinet
auch deine Angst und Pein.
2. Dem alle Engel dienen,
wird nun ein Kind und Knecht.
Gott selber ist erschienen
zur Sühne für sein Recht.
Wer schuldig ist auf Erden,
verhüll nicht mehr sein Haupt.
Er soll errettet werden,
wenn er dem Kinde glaubt.
3. Die Nacht ist schon im Schwinden,
macht euch zum Stalle auf!
Ihr sollt das Heil dort finden,
das aller Zeiten Lauf
von Anfang an verkündet,
seit eure Schuld geschah.
Nun hat sich euch verbündet,
den Gott selbst ausersah!
4. Noch manche Nacht wird fallen
auf Menschenleid und -schuld.
Doch wandert nun mit allen
der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte,
hält euch kein Dunkel mehr.
Von Gottes Angesichte
kam euch die Rettung her.
5. Gott will im Dunkel wohnen
und hat es doch erhellt!
Als wollte er belohnen,
so richtig er die Welt!
Der sich den Erdkreis baute,
der läßt den Sünder nicht.
Wer hier dem Sohn vertraute,
kommt dort aus dem Gericht.
„Klepper wusste wovon er sprach. Zwischen Nacht und Nacht hat er sein ganzes Leben zugebracht, bis er schließlich in einer letzten Nacht vom 10. Dezember 1942 zusammen mit seiner jüdischen Frau und deren jüngster Tochter freiwillig aus dem Leben schied. Er sah darin den einzigen Weg, einer durch die Nationalsozialisten verordneten Zwangsscheidung mit anschließender Deportation von Gemahlin Hanni und Tochter Renate ins KZ aus dem Weg zu gehen.“ Quelle
Die beiden längeren Zitate in diesem Eintrag sind einer Meditation zum Lied „Die Nacht ist vorgedrungen“ entnommen.
Das Design ist zwar noch nicht so ganz, wie ich mir das vorstelle, aber immerhin schneit es wenigstens hier auf dem Bildschirm. Nicht, dass ich mir jetzt Massen von Schnee wünsche, aber schöner als das Niesel-Nebel-Trübsinn-Wetter wäre Schnee schon. Wenn er nicht matschig ist, sondern ich daraus wieder eine Schneelaterne wie die links abgebildete bauen könnte.
Kann mir jemand sagen, welche Datei ich in Weblogcheckup als Prüf-Datei angeben muss, wenn ich Greymatter verwende? Die Frage wurde wahrscheinlich schon in etlichen Weblogs gestellt, aber über Google habe ich keine Antwort gefunden.
Die Greymatter-Dateien, die sich nach einem neuen Eintrag ändern, sind cgi-Dateien auf die kein Zugriff besteht, und im Archiv werden neue Dateien angelegt oder Dateien erst nach der 20. Zeile geändert, was von Weblogcheckup (WLCU) nicht als Änderung anerkannt wird.
Ich habe zwar jetzt von Hand über FTP eine Änderung vorgenommen, aber genau das wollte ich ja durch die Nutzung von Greymatter verhindern. Gut, wenn ich endlich mal mein Sunlog in Betrieb genommen hätte, dann könnte ich das über PHP machen. Aber auch die im WLCU vorgestellte PHP-Abrage will ja auf eine geänderte Datei zugreifen.
*ratlosindenmonitorguck*
Das erste „Lichtlein“ habe ich zwar weder verpasst noch verpennt, aber meinen Xpress auf Weihnachtsdeko umzustellen, dazu bin ich noch nicht gekommen.
Auch nicht dazu, meinen ersten Gedanken beim Anblick von Engelberts Adventskalenderliste niederzuschreiben. Ich finde die Liste zwar echt toll und die Zusammenstellung hat sicher eine Menge Arbeit gekostet, aber bei ihrem Anblick kam doch tatsächlich das Gefühl von „Weihnachtsstress“ in mir hoch.
Im Januar hatte ich mir doch fest vorgenommen, dies Jahr „die Vorweihnachtszeit intensiver und bewusster zu erleben.“ Und letztes Jahr fehlte mir nur für den „Magischen Weihnachten„-Kalender schon die Zeit, und als im Januar noch „nachlesen“ wollte, war er schon geschlossen. Dafür habe ich ihn mir vor einigen Wochen als BOD nachbestellt und diesmal habe ich bis jetzt alle Türchen geöffnet.
Bei uns zu Hause sieht’s dank einiger unausgepackter Umzugskartons zwar immer noch nicht gerade aus wie bei „Schöner Wohnen“ (wird es wohl auch nie *g*), aber es wird so langsam. Und geschmückt haben wir auch. Und gemütlich ist es trotz ungeöffneter Kartons auch.
Um noch einmal auf die Liste zurückzukommen – ich habe einfach zufällig bzw. auch vom Namen abhängig ein paar Links angeklickt und einige wirklich schöne Adventskalender gefunden. Bei denen werde ich halt bleiben. Weniger ist mehr.
Ähnlich verhält es sich mit der ganzen Schenkerei. Mir kam der Gedanke, dass ich wieder noch nicht genau weiß, was ich verschenken soll, aber auch nicht genau weiß, was ich mir selbst wünsche. Eigentlich habe ich doch schon alles. Oder jedenfalls mehr als genug.
Ich habe genug ungelesene Bücher und Zeitschriften, genug CDs, genug technisches Spielzeug, genug auf Video aufgenommene, aber noch nicht gesehene Filme. Schon als Kind empfand ich Kleidungs nicht als wirkliches Geschenk, denn die bekam ich ja sowieso, wenn ich sie brauchte. 😉
Kleidungsmäßig komme ich sowieso mit einigen Lieblingssachen gut über die Runden, und ab und zu brauche ich halt wieder mal was Neues. Krawatten trage ich sowieso äußerst selten. Obwohl – eine meiner Nichten fragte mich kürzlich auf einer Familienfeier, ob ich eigentlich nur eine Krawatte habe, weil ich doch immer nur diese tragen würde. (Auf was Kinder alles so achten…) Doch, ich habe noch mehr Krawatten, aber diese ist halt schön. Und Zu Weihnachten möchte ich keine Krawatte.
Früher als Kind war Weihnachten anders, da habe ich Geschenke bekommen, die ich mir auch nach monatelangem Sparen nicht hätte leisten können. Heute kann ich mir im Prinzip alles selbst kaufen. Klar ist es schön, wenn sich die Schenkenden Gedanken darüber machen, was mir gefallen könnte, aber was, wenn es mir nicht gefällt? Klar, das wichtigste ist der Gedanke hinter dem Schenken, die Aufmerksamkeit, dass an mich gedacht wird. Aber das trifft ja auf kleinere Geschenke auch zu.
Was ich mir wirklich zu Weihnachten wünsche und worauf ich mich freue, ist mit unserer Familie und Freunden zusammen zu sein. Zeit zu haben, sich Zeit zu nehmen. Besondern Wunsch: nicht am 24. abgestreßt im Sessel zu hängen, sondern das Weihnachtsfest – und vor allem die Tage vorher -genießen zu können.
Ein interessanter Vorschlag zum Weihnachtsessen in einer Simplify-Ausgabe lautete: „Kochen Sie das Lieblingsessen der Kinder. Es ist nur selten etwas Aufwendiges.“ OK, Leon ist da im Moment überhaupt nicht anspruchsvoll, abgesehen davon, dass er, wenn der Hunger da ist, diesen auch prompt gestillt haben möchte. 
Weihnachten bzw. die Adventszeit erlebe ich dies Jahr zwiespältig: einerseits kotzt mich das ganze (kommerzielle) Weihnachtsbrimborium und die eher blendende als schummrig-sanfte Weihnachtsbeleuchtung an, andererseits ist es trotzdem sehr weihnachtlich, Beleuchtungen wie diese hier in New York zu sehen und ich freue mich auf Weihnachten.
Natürlich will ich nicht vergessen zu erwähnen, dass wir an Weihnachten „den wichtigsten Geburtstag aller Zeiten“ feiern!
sind Elsa, Leon und ich am letzten Wochenende. Jetzt haben wir mehr Quadratmeter, mehr Miete, mehr Chaos und hatten eine Menge mehr Arbeit. Freie Zeit hatten wir dafür weniger.
Aber wir freuen uns über die geräumige Wohnung und die zentrale Innenstadtlage. Für Einkäufe (besonders mit Kinderwagen) ist die Wohnlage ideal. Parkplatzsuche haben wir jetzt nicht mehr nötig, Kinderwagen ein- und ausladen, Leon im Kindersitz an- und abschnallen entfällt.
Dafür haben wir aber keine Wiese mit 50 Gänsen mehr hinter dem Haus und Wiesen und Wälder sind jetzt auch nicht mehr 200 Meter hinter dem Haus.
Da in diversen Weblogs immer wieder Klagen über die Telekom zu lesen sind – ich kann mich da ü-ber-haupt nicht beschweren: Freitagnachmittag bei der Telekom angerufen: „Wir ziehen morgen um, können Sie unseren Telefon- und DSL-Anschluß bitte ändern?“ „Ja, aber erst am Dienstag nachmittag. Und DSL dauert bestimmt länger.“
Was soll ich sagen: Gestern, also Dienstagmorgen war der Telefonanschluß funktionsfähig, und als ich gestern nach Hause kam, lief zu meiner großen Überraschung und Freude auch schon der DSL-Anschluß. Was will man mehr? Die Telekom kommt scheinbar auf Trab! 
Jetzt müssen wir „nur“ noch alles fertig einrichten, alle Kartons auspacken und entrümpeln (das haben wir vorher nur ansatzweise geschafft). Und bei allen, die uns Zeitschriften, Briefe und Rechnungen schicken, unsere Adressänderung bekanntgeben. Obwohl – vielleicht sollten wir denen, die uns Rechnungen schicken, die neue Adresse lieber nicht mitteilen… 😉
Da verweise ich einfach auf diesen Eintrag vom November 2000.
Puh, heute ist wieder einer von diesen Tagen, an denen es nicht richtig hell werden will. Es ist jetzt bereits 12.15 Uhr, und mir kommt es erst wie 10 Uhr vor. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich einfach so beschäftigt war und gar nicht gemerkt habe, wie die Zeit verging.
Außerdem liegt in meiner Schublade (d.h. natürlich in einer Datei) schon seit Tagen ein begonnener, aber nicht fertig geschriebener Xpress-Beitrag über die schöne Herbstzeit. Kommt noch. 
Passend zum Herbstanfang hat mein Xpress ein Herbstkleid (wie es Niela so schön genannt hat) bekommen.
Zum Herbstanfang habe ich übrigens noch eine schöne Seite beim WDR gefunden, besonders gefällt mir der Abschnitt Herbstzeit – Faulenzerzeit! 😉 Aber es gibt natürlich auch Tipps für Ausflüge, für’s Wohlfühlen und eine kleine Bildergalerie.


