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24.11.2003 - "Zum Kotzen"

Ja, das ist Bahnfahren im Moment wirklich! Heute abend am Bahnhof hatte ich extra einen Zeitpunkt gewĂ€hlt, an dem sowohl die S-Bahn als auch der Regional-Express zur selben Minute abfahren, die Fahrtzeit ist auch fast gleich. Also kann ich den Zug nehmen, der zuerst kommt. Ob und wann der andere kommt, weiß man manchmal nicht, in den letzten Wochen manchmal ĂŒberhaupt nicht.

Als ich gerade die Treppe zu Gleis 2 hochgehen wollte, ertönte die Stimme der Ansage, dass der RE heute leider 20 Minuten VerspĂ€tung hat. "Gut, dass du so frĂŒh gekommen bist", denke ich, "dann nimmst du eben die S-Bahn." Als ich gerade die Treppe zu Gleis 4 hochgehen wollte, ertönte die Stimme der Ansage, dass die S-Bahn heute leider ausfĂ€llt. Na prima, ganz große Sch Klasse!

Dass die Bahn zur Zeit stĂ€ndig und ĂŒberall VerspĂ€tung hat (jedenfalls im Nahverkehr von NRW), ist ja schon bekannt, darĂŒber wollte ich eigentlich gar nichts schreiben. Aber heute musste es einfach sein. PĂŒnktlich kommt sie nur dann, wenn man selbst mal 1 Minute VerspĂ€tung hat. Aber das hat uns wenigstens Herr Murphy erklĂ€rt. Die Bahn dagegen erklĂ€rt meistens wenig wenn ein Zug verpĂ€tet kommt - oder gar nicht kommt, wie dieser hier:
Letztens habe ich in Köln-Deutz abends um 20 Uhr bei SaukĂ€lte auch brav auf meinen Zug gewartet. Der sollte zuerst 20 Minuten VerspĂ€tung haben. Dann 30 Minuten. Dann 45 und zum Schluß fiel er ganz aus, 60 Minuten spĂ€ter fuhr der nĂ€chste fahrplanmĂ€ĂŸige Zug. HĂ€tte ich das gewusst, hĂ€tte ich wenigstens zum Kölner Hbf fahren und im Zeitschriftenladen stöbern und mir was Warmes zu essen oder trinken aussuchen können. Stattdessen habe ich mir die Beine in den Bauch gestanden (weil es zum Sitzen zu kalt war) und mir fast die FĂŒĂŸe abgefroren.

Vielen Dank, liebe Bahn! angry, grr

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