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Donnerstag, 19. Februar 2004

Mitreisende

Weiberfastnacht ist dann, wenn sich morgens in der S-Bahn nach Düsseldorf (oder dem Regio-Express Richtung Köln) folgende Mitreisende befinden:

- Vogelscheuchen (also tatsächlich verkleidet)
- Nonnen mit Schminke
- Priester mit Bierflaschen
- Engel mit Pappflügeln und Aufschrift auf dem Rücken
- Sträflinge (quer schwarzweiß gestreift)
- Piraten
- jede Menge Clowns und Hexen

smile

Psychologisch gesehen würde ich ja sagen, dass die Verkleidung als Pirat, Cowboy, Hexe oder heiße Biene zum Karneval passt, schließlich möchte man ja genau wie die Vorbilder das "wilde Leben" erleben. Aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich die Karnevals-Nonnen, -Priester und -Engel wie ihre Vorbilder in Besinnung und Mäßigung üben wollen.

Leicht zu erraten: ich war noch nie beim Karneval in Düsseldorf oder Köln. Es geht mir nicht um's Verkleiden, fröhlich sein oder ein bis zwei Bierchen trinken. Aber Alkohol trinken um (noch) fröhlicher zu sein, das ist nichts für mich. Komatrinken schon gar nicht.
Und der fröhliche Partnerwechsel oder Sex nach dem Zufallsprinzip ("bei ihm/ihr konnte ich einfach nicht widerstehen") erst recht nicht. Wobei ich hoffe, dass die Wirklichkeit nicht so extrem aussieht wie es manche Privatsender und Medien gerne (einseitig?) darstellen.

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Dienstag, 17. Februar 2004

Ärgerliche Premiere

Zum ersten Mal seit knapp 17 Jahren Führerschein bin ich heute geblitzt worden. Und dabei war ich immer so stolz, dass ich bis jetzt noch nie geblitzt wurde. Also nicht "nicht erwischt", sondern weil ich mich bemühe "angepaßt" zu fahren und selten schneller als 110% der erlaubten Geschwindigkeit.
Und das passiert mir ausgerechnet während einer Dienstfahrt, von denen ich nur ca. 4 x im Jahr unternehme. Ich habe den Starenkasten sogar gesehen, noch auf meinen Tacho geschaut und gedacht "Prima, unter 50, alles klar!". Nichts war klar, denn in dem Moment nahm ich auch schon den orangenfarbenen Blitz wahr. Und musste leider feststellen, dass ich mich auf einem ca. 200 Meter langen Stück 30er Zone vor einer Schule befand. Das 30er Schild habe ich wirklich nicht gesehen, weil ich die Strecke nicht kannte und nach Wegmerkmalen suchte. Wie ärgerlich!

Na ja, irgendwann ist immer das erste Mal. Und ich kann mich immer noch darüber freuen, dass ich im gleichen Zeitraum noch nie ein Knöllchen bekommen habe. ;-) Erleichternd kommt wohl dazu, dass ich kein Vielfahrer bin, sondern die regelmäßigen Strecken in meinem bisherigen Leben meist ohne Auto zurückgelegt habe:
den Weg zur Schule zu Fuß oder mit dem Fahrrad, den Weg zum Studium und auch zur Arbeit mit Bus und Bahn. Über die dadurch entstandenen Wartezeiten in dieser Zeit denke ich jetzt lieber nicht nach...

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Montag, 9. Februar 2004

Murphy?

Jetzt wollte ich heute morgen von der Firma aus testen, ob meine Seite schön angezeigt wird, und sie lädt mit extremer Verzögerung: Erster Gedanke: "Hilfe, ich habe mir den falschen Provider ausgesucht!" Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass es nur die Blogpoll-Umfrage war, die noch auf dieser Seite angezeigt wird - bzw. eben nicht angezeigt wird, weil es zum Blogpoll-Server Verbindungsprobleme oder Probleme bei der Ausführung des Java-Scripts gibt.
Ich habe die Umfrage also entfernt, jetzt lädt die Seite wieder normal. :-)

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Freundliches Kerlchen

Neulich fand ich beim Beseitigen der Reste vom Kartoffelschälen dieses freundliche Kerlchen, das wirklich zufällig entstanden war:

lachkart (29k image)

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Providerwechsel II

So, nach ziemlich genau 4 Monaten Wartezeit hat mein alter Provider endlich meine Domain martinscafe.de an den neuen Provider freigegeben. Mir soll's recht sein, denn in dieser Zeit habe ich beim alten keine Gebühren gezahlt und sie lief trotzdem noch bei ihm weiter.
Der Wechsel kam für mich überraschend (d.h. ohne Benachrichtigungsmail oder so) an diesem Wochenende, als ich nämlich meine Mails für die Domain nicht abrufen konnte. Notdürftig habe ich jetzt die (zum Glück regelmäßig gesicherten) Daten zum neuen Provider übertragen. Es kann aber gut sein, dass sich nicht alle Seiten ohne Probleme anzeigen lassen... Sei's drum, Hauptsache ist wohl, dass das Weblog funktioniert, die meisten anderen Seiten sind sowieso hoffnungslos veraltet.

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Freitag, 16. Januar 2004

Einen Monat später

Einen Monat nach dem letzten Eintrag heute mal wieder ein neuer.

Vor einem Monat lag alles noch vor uns - Weihnachten, Sylvester, das neue Jahr begrüßen, Familienbesuche - die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Jetzt, einen Monat später, liegt das alles schon "weit" hinter uns - so jedenfalls mein Gefühl.

Warum scheint mir Weihnachten so weit weg? Und andererseits z.B. kommt es mir so vor, als hätte die Panik wegen der Jahr 2000-Umstellung erst "vor ein paar Monaten" statt gefunden. Ich habe da übrigens beim Aussortieren meiner alten Bookmarks irgendwo ganz tief verborgen einen Link zur "Jahr 2000"-Seite von Sun gefunden. Die Seite existiert immer noch, allerdings mit anderem Text als vor 2000. Jetzt, 4 Jahre später, ist es schon fast rührend, über "Dawn of the 21st Century" zu lesen.

Nun, wir sind also bereits seit 4 Jahren (wenn man 2000 mitrechnet) im 21. Jahrhundert. Die Probleme sind (im Grunde genommen) die gleichen geblieben wie im letzten Jahrhundert und wahrscheinlich allen davor - Eifersucht, Überheblichkeit, Lüge, Neid, Hass, Machtgier, Mord, all das hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Aber - auch Barmherzigkeit, Mitleid, Opferbereitschaft, Vertrauen, Glaube, Liebe, Hoffnung - all das hat es auch schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben.

Die sogenannte "Jahreslosung" für das Jahr 2004 lautet:

    Jesus Christus spricht:
    Himmel und Erde
    werden vergehen;
    Meine Worte aber
    werden nicht vergehen.
    Markus 13,31

Diese Erde - und mit ihr das Schlechte in dieser Welt - wird vergehen, aber das Gute wird bestehen bleiben. Das tröstet mich, nimmt mir die Angst vor der Zukunft, schenkt mir eine innere Ruhe, auch wenn außen die Tage und Wochen an mir vorbeirauschen.

Mehr Gedanken zur Jahrslosung gibt es unter anderem hier:
http://www.jahreslosung.net/impulse.htm

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Montag, 15. Dezember 2003

Mein Respekt!

Diese Entscheidung verdient Respekt - und Beachtung:
Sonntag ist wichtiger: Junge Christin wollte auf Losgewinn verzichten

Ich glaube, ich habe vorher irgendwo von dieser Verlosung gelesen oder gehört, war das beim Kaufhof?

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Freitag, 12. Dezember 2003

Bis über beide Ohren

Bis über beide Ohren stecke ich in dieser Woche in der Vorbereitung für die Verlagerung unseres Mailservers (bzw. der darauf enthaltenen Mailboxen) von unserem Standort zu unserem Standort in München. Im Moment muss ich gerade auf ein Tool warten, das fröhlich vor sich hin rechnet, da habe ich schnell eine Runde durch die Weblogs gedreht (bin ich diese Woche noch gar nicht zu gekommen) und habe jetzt gerade noch Zeit, diesen Eintrag zu schreiben.

Das Ganze findet heute abend statt. Und wenn alles gut geklappt hat, dann finde ich am Wochenende sicher auch ein bißchen Zeit, mich wieder ausführlicher zu melden - und meinDesign wintermäßig zu verpacken.

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Donnerstag, 4. Dezember 2003

Nebel

Wieder einer dieser Tage im Büro, an denen es nicht richtig hell werden will - Zeit für einen heißen Marzipan-Tee, einen Spekulatius und die Lichterkette, um die Stimmung zu heben. rolls eyes

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Zeichen der Zeit - Du bist nicht allein

Wenn sich viele (mehr oder weniger bekannte) Musiker zusammentun, dann kommt dabei zum Beispiel ein Projekt wie das von Zeichen der Zeit heraus: "Du bist nicht allein - Deutsche Topstars auf der Suche nach dem Sinn des Lebens".

Auch wenn die Maxi-Single kurz vor Weihnachten herausgekommen ist, hat sie trotzdem nicht viel mit Weihnachten zu tun. Es soll genausowenig eine Gelegenheit sein vor Weihnachten noch schnell ein bißchen Kohle zu verdienen, denn die Künstler wollen einen Großteil der Einnahmen an das Hilfswerk World Vision spenden.

Interessant - und teilweise überraschend - auch die "Bekenntnisse" (auf der Website unter "Die community") der Künstler, in denen viele ihren Glauben an Gott ansprechen, ohne dass dies fromm wirkt.

Mehr Infos natürlich auf der Website von Zeichen der Zeit, Kommentare und Berichte u.a. hier:
Jesus online - Zeichen der Zeit
im Blog von Johannes Kleske
hit1-reviews
viva
Amazon

Wie so häufig bei Maxi-CDs ist der "Haupt-Song" direkt 4 mal auf der CD, davon 1 mal instumental. Der 5. Song "Wohin" ist ein Bonus-Tracku und endet am Schluß übrigens mit gesprochenen, frei übertragenen Versen aus dem 139. Psalm, hier die Verse 1 bis 10 in der Übersetzung der Guten Nachricht:
Herr, du durchschaust mich, du kennst mich bis auf den Grund. Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, du kennst meine Pläne von ferne. Ob ich tätig bin oder ausruhe, du siehst mich; jeder Schritt, den ich mache, ist dir bekannt. Noch ehe ein Wort auf meine Zunge kommt, hast du, Herr, es schon gehört. Von allen Seiten umgibst du mich, ich bin ganz in deiner Hand. Daß du mich so durch und durch kennst, das übersteigt meinen Verstand; es ist mir zu hoch, ich kann es nicht fassen. Wohin kann ich gehen, um dir zu entrinnen, wohin fliehen, damit du mich nicht siehst? Steige ich hinauf in den Himmel - du bist da. Verstecke ich mich in der Totenwelt - dort bist du auch. Fliege ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder zum Ende des Meeres, wo sie versinkt: auch dort wird deine Hand nach mir greifen, auch dort läßt du mich nicht los.

Auch wenn es sich nach "Überwachung" anhören könnte und manchmal sogar in diesem Sinne missbraucht wird (Gott sieht alles, was du tust!), so ist dieser Psalm für mich eine Zusage, dass Gott überall bei mir ist und ich bei ihm geborgen bin.

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Montag, 24. November 2003

Zum Kotzen

Ja, das ist Bahnfahren im Moment wirklich! Heute abend am Bahnhof hatte ich extra einen Zeitpunkt gewählt, an dem sowohl die S-Bahn als auch der Regional-Express zur selben Minute abfahren, die Fahrtzeit ist auch fast gleich. Also kann ich den Zug nehmen, der zuerst kommt. Ob und wann der andere kommt, weiß man manchmal nicht, in den letzten Wochen manchmal überhaupt nicht.

Als ich gerade die Treppe zu Gleis 2 hochgehen wollte, ertönte die Stimme der Ansage, dass der RE heute leider 20 Minuten Verspätung hat. "Gut, dass du so früh gekommen bist", denke ich, "dann nimmst du eben die S-Bahn." Als ich gerade die Treppe zu Gleis 4 hochgehen wollte, ertönte die Stimme der Ansage, dass die S-Bahn heute leider ausfällt. Na prima, ganz große Sch Klasse!

Dass die Bahn zur Zeit ständig und überall Verspätung hat (jedenfalls im Nahverkehr von NRW), ist ja schon bekannt, darüber wollte ich eigentlich gar nichts schreiben. Aber heute musste es einfach sein. Pünktlich kommt sie nur dann, wenn man selbst mal 1 Minute Verspätung hat. Aber das hat uns wenigstens Herr Murphy erklärt. Die Bahn dagegen erklärt meistens wenig wenn ein Zug verpätet kommt - oder gar nicht kommt, wie dieser hier:
Letztens habe ich in Köln-Deutz abends um 20 Uhr bei Saukälte auch brav auf meinen Zug gewartet. Der sollte zuerst 20 Minuten Verspätung haben. Dann 30 Minuten. Dann 45 und zum Schluß fiel er ganz aus, 60 Minuten später fuhr der nächste fahrplanmäßige Zug. Hätte ich das gewusst, hätte ich wenigstens zum Kölner Hbf fahren und im Zeitschriftenladen stöbern und mir was Warmes zu essen oder trinken aussuchen können. Stattdessen habe ich mir die Beine in den Bauch gestanden (weil es zum Sitzen zu kalt war) und mir fast die Füße abgefroren.

Vielen Dank, liebe Bahn! angry, grr

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Diary-Xpress technisch gesehen

Immer häufiger kommt es mir so vor, als würde ich - blogtechnisch gesehen - den Anschluß verlieren. Da lese ich in anderen Weblogs und Texten über Weblogs von RSS-Feeds, Trackbacks, Permalinks und PingBacks, von XML- und XHTML-Konformität und XML-RPC. Außerdem von Tools wie BlogRolling, BookMarklets und Weblogcheckup. Wer blickt denn da noch durch? Wo ist das gute, alte Tagebuch geblieben??

Ich kann mit den meisten der oben genannten Begriffe ja etwas anfangen, weiß zumindest wovon die Rede ist. Aber etwas davon bei mir einzuführen, davon bin ich noch weit entfernt. Obwohl es vielleicht leichter wäre als ich denke. In der Welt der Computer allerdings ist fast alles schwieriger als man vorher dachte, so ist jedenfalls meine berufliche Erfahrung als Netzwerk-Administrator. Was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass so viele berufliche "Nicht-Computertechniker" mehr Ahnung von Weblogtechniken haben als ich. Na ja, Weblogtechniken gehören auch nicht zu meinem Berufsalltag, fallen für mich also unter "Hobby". :-)

Interessieren würde mich ja auch vieles davon, aber da ich schon selten genug Zeit zum Bloggen selbst finde, sollte ich von der Einführung neuer Techniken besser die Finger lassen und mich darüber freuen, dass ich vor ein paar Wochen ohne große Probleme auf die neueste Greymatter-Version umgestiegen bin und damit jetzt ein paar nette Kleinigkeiten wie Kalender und Smileys nutzen kann.

Klar ist es schön, wenn die eigenen Seiten allen Webstandards genügen, aber diese umzustellen würde eine Menge Aufwand erfordern. Aufwand außerdem für Seiten, die - außer meinen Diary-Seiten - eigentlich schon längst in's Archiv gehören. Dass ich also immer noch nicht alle <font>-tags aus meinen Seiten herausgeschmissen habe ist vielleicht altmodisch und unprofessionell, aber damit kann ich zur Zeit gut leben - und meine Leser müssen es wohl auch. :-)

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Donnerstag, 20. November 2003

Der andere Advent(skalender)

Bis Weihnachten sind es zwar noch ein paar Wochen, aber die Anzeichen dafür sind ja schon seit mindestens genau so vielen Wochen unübersehbar. In der Tat wird es langsam Zeit, sich um einen Adventskalender zu kümmern, wenn man selbst einen haben oder anderen einen schenken will. Wenn es in diesem Jahr mal kein schokoladengefüllter Kalender sein soll, dann habe ich hier noch einen guten Vorschlag für einen Kalender namens "Der Andere Advent" (Untertitel: "Zimtsterne für die Seele"). Der Kalender reicht - im Gegensatz zu den kommerziellen - übrigens vom 30. November (also dem 1. Advent) bis zum 6. Januar (Hl. drei Könige), denn das ist traditionell erst der letzte Tag der Weihnachtszeit.

Erhältlich ist der Kalender im Shop von Andere Zeiten und in vielen Kirchengemeinden.

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Dienstag, 11. November 2003

Sammelaktion

Die Sammelaktion hat sich übrigens gelohnt, vor zwei Wochen sind meine Coca-Cola "Summer"-CDs angekommen. Drei Stück sind's geworden, ich habe also insgesamt von 108 Flaschenhälsen Sammelpunkte abgeknibbelt.
Im Begleitbrief der CDs hieß es übrigens noch "Jetzt kann der Sommer kommen". LOL

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Heute

Heute ist, wie jedes Jahr, natürlich nicht nur Karnevalsbeginn, sondern auch Martinstag. Also seid nett zu den Kindern, wenn sie an eurer Tür klingeln und Martinslieder singen. Schließlich drohen sie heute nicht mit "Süßem oder Saurem".

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Sonntag, 2. November 2003

Herbstgefühle!

OK, zunächst müßt ihr euch vorstellen, dass wir jetzt keinen nasskalten Regen, sondern wunderbar warmes, spätsommerliches Herbstwetter haben. Denn als ich den folgenden Eintrag letztes Jahr begonnen habe, war das so. Jetzt habe ich die Zeit gefunden, ihn fertig zu schreiben. Und passt immer noch. :-)

Bei diesem wunderbaren Spätsommer-Wetter (Glück für die, die Urlaub haben!) wird mir ein bißchen melancholisch um's Herz. Häufig gehen mir Szenen durch den Kopf aus Filmen, die um diese Jahreszeit spielen. Für die Handlung eher Nebenschauplätze, aber für mich sind es Szenen, die sich in meinem Kopf festgesetzt haben und die so eine wohlige Wärme in mir auslösen, den Gedanken an eine "heile Welt".
Das mag kitschig sein, aber wer träumt in Wirklichkeit nicht von einer "heilen Welt"? Davon, dass wir nicht jeden Tag Schlagzeilen und Nachrichten über Morde, Entführungen, Verbrechen und Krieg lesen müssen. Ich glaube daran, dass diese Welt eines Tages kommen wird, aber das ist ein anderes Thema...
Zurück zu den Filmszenen:
Ich muss z.B. an die Schlussszene aus "Eine Klasse für sich" denken, wo die Frauen der Baseball-Mannschaft sich nach etlichen Jahren wiedertreffen - einige von Ihnen sind leider schon verstorben, die meisten anderen sind aber da und treffen sich zur Eröffnung des Baseball-Museums wieder. Und anschließend spielen sie draußen, bei wunderbarem Herbstwetter, Baseball. Begleitet vom Madonna-Song "This used to be my playground":

Hier die letzten Zeilen:
This used to be our playground [used to be]
This used to be our childhood dream
This used to be the place we ran to
The best things in life are always free
Wishing you were here with me

Die Rezension auf der Amazon-Seite vom 22. September 2001 sagt übrigens genau das Gleiche – ist aber nicht von mir und ich habe die Rezension auch gerade erst gefunden, als ich nach einem Link zum Film suchte.

Ein anderer Film der im Herbst spielt (und der durch seine Romantik die Herbstgefühle noch unterstreicht) ist "Die Braut die sich nicht traut". Es gibt etliche Szenen, in denen wunderbares Herbstwetter mit schönen Landschaften gezeigt wird, auf der oben verlinkten Seite kann man einige Bilder davon sehen. Seufz.

Kein Film, aber auch eine sehr schöne Beschreibung einer Herbstsituation findet sich im Erziehungsratgeber "Weitere Geheimnisse glücklicher Kinder" von Steve Biddulph:

"Stellen Sie sich vor: Sie sitzen auf Ihrer Veranda und genießen die letzten warmen Strahlen der Herbstsonne. Vor Ihnen liegen Gärten und eine von bunten Blättern bedeckte Auffahrt. Kein Laut ist zu hören, nur das Singen der Vögel. Sie zählen zwar nicht mehr zu den Jüngsten, aber Sie sind immer noch rüstig und vital.
Ein Auto rollt heran, fast geräuschlos, die Türen öffnen sich, und junge Leute steigen aus. Es sind Ihre erwachsenen Kinder, die Sie freudig umarmen und sich zu Ihnen setzen, um Ihnen von ihren jüngsten Erlebnissen und Errungenschaften und von ihren Familien zu erzählen. In vertrauter Runde wird noch mancherlei besprochen, bis es Zeit ist, aufzubrechen. Sie kehren ins Haus zurück, um einen warmen Pullover überzuziehen, und sitzen noch lange am Fenster, versunken in Erinnerungen an die Zeit, als Ihre Kinder noch klein waren. Es erfüllt Sie mit tiefem Stolz, zu sehen, was aus ihnen geworden ist und was Sie der Welt gegeben haben."

Gut, es könnte ohne Probleme eine Szene aus einem sentimentalen amerikanischen Familienfilm sein, aber wenn ich ehrlich bin: wäre ich eines Tages diese Person, ich wäre mit meinem Leben und dem, was ich erreicht hätte, sehr zufrieden!

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Samstag, 1. November 2003

Weihnachtsgefühle?

Ich weiß nicht, lag es an den ersten Schneeflocken, an der Kälte, an der Weihnachtsdiskussion bei Susi Sauber, jedenfalls war ich letzten Freitag in der Mittagspause beim Geschäftebummel ziemlich auf Weihnachtssachen fixiert.
In der Buchhandlung fiel meine Blicke auf die (natürlich strategisch günstig aufgestellten) Tische mit Weihnachtsbüchern, auf die Adventskalender und überhaupt machte ich mir ziemlich viele Gedanken, was ich verschenken könnte bzw. mir selbst schenken lassen könnte.

Auch im nahe gelegenen Spielzeuggeschäft schwelgte ich in weihnachtlichen Gedanken. Es ist eines von den Geschäften, die überwiegend Spielzeug aus Holz oder aus anderen hochwertigen Materialien verkauft- leider auch zu hochwertigen Preisen. Hach, es gibt so viel wunderschönes Spielzeug. Ist schon praktisch, wenn man einen kleinen Sohn hat, dem wir demnächst Einiges davon schenken können. Wie gesagt, Einiges, denn dass ein Überfluss an Spielzeug nicht gut für Kinder ist, spricht sich ja mittlerweile langsam rum. Zeit dagegen kann man Kindern wohl kaum im Überfluss schenken – leichter gesagt als getan. Doch ich schweife ab.

Einerseits fragte ich mich ob meine Gedanken an Weihnachten und Geschenke nicht ebenso verfrüht sind wie die schon zu kaufenden Schoko-Nikoläuse im Supermarkt. Andererseits ist die Idee von Susi Sauber, sich bereits jetzt um Geschenke, Weihnachtsdekoration und –planung zu kümmern, nicht von der Hand zu weisen. Denn erstens hat man jetzt (zumindest bei der Deko) noch die größte Auswahl, und wenn man schon Ende November alle Geschenke hat (oder zumindest weiß, was man schenken will) und auch sonst alles gut geplant ist, dann könnte ich die Adventszeit vielleicht zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder viel bewusster erleben.
Dann hätte ich mehr Zeit, um jeden Tag ein paar Türchen in Adventskalendern von anderen Bloggern zu öffnen.
Ich käme dazu, „Das Fest“ von John Grisham, das ich letztes Jahr zu spät vor Weihnachten gekauft habe, noch einmal komplett zu lesen.
Und natürlich hätte ich mehr Zeit, die biblische Geschichte rund um die Geburt Jesu über einen längeren Zeitraum zu lesen - und zu begreifen.

Und doch, jetzt, wo ich das hier schreibe, ist mir gar nicht so weihnachtlich zu Mute. Das soll es auch gar nicht, dazu ist es (mir) einfach zu früh. Aber dass ich nicht wieder wie letztes Jahr noch am Heiligabend einige Geschenke kaufen muss, das wäre schon ein lohnendes Ziel und wert, schon jetzt die ersten Schritte auf dies Ziel zu zu gehen.

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Donnerstag, 30. Oktober 2003

Blogrolling?

Kann mir jemand sagen, wie ich dahin geraten bin? Die Blogrolling-Liste muss irgendjemand in seinem Weblog benutzen, ich frage mich nur: WER?
Ich habe ja nichts dagegen, es interessiert mich einfach. Und außerdem sind in den letzten Tagen von dort ziemlich viele Besucher gekommen. smile

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Freitag, 24. Oktober 2003

Kalt genug ist es ja

15.10 Uhr: Das, was da gerade draußen vor meinem Bürofenster durch die Luft wirbelt, sind ganz eindeutig Schneeflocken! crazy
Na ja, kalt genug ist es ja. Eine Schneedecke gibt's zum Glück nicht. Noch nicht?

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