Immer wieder genial
Gestern abend “fand” Leon für mich aus dem CD-Regal meine “We can’t dance”-CD von Genesis. Heute morgen in den CD-Spieler gelegt, lief mir beim Song “Driving the last spike” wieder mal ein Schauer über den Rücken.
Dieser Song ist nicht einfach nur ein Lied mit Stophen und Refrain. Gut 10 Minuten lang ist der Song und er erzählt eine Geschichte über den Eisenbahnbau in England, der nach 1800 anfing. Es ist eine Geschichte aus der Sicht eines der Arbeiter der am Bau beteiligt ist, der seine Frau und seine Familie verließ um für einen Hungerlohn eine lebensgefährliche Knochenarbeit zu übernehmen, nie gewiß, ob er seine Frau und seine Kinder jemals wiedersehen wird.
Diese Geschichte berührt mich einfach immer wieder. Eisenbahnbau, damit verbinde ich immer etwas heldenhaftes, pioniermäßiges, fortschrittliches. Doch wie in so vielen Fällen gehörte der Ruhm und der finanzielle Gewinn nur wenigen Leuten. Die vielen Menschen, die für die Verwirklichung ihr Leben opferten (selbst wenn sie nicht dabei zu Tode kamen) werden leicht vergessen. Genesis haben in diesem, meiner Meinung grandiosen, Song an sie erinnert.
Ich bezweifle, dass einer von unseren neuen “Superstars” in der Lage ist, einen 10 Minuten langen Song zu schreiben (gut, die lassen eh schreiben)…
Songtext von “Driving the last spike” in Englisch und Deutsch.
16. Mai 2003Kategorien: Nicht zugeordnet
1 Kommentar
Wie die Zeit vergeht
Hm, ist es denn tatsächlich schon fast 2 Monate her, dass ich meinen letzten Eintrag gemacht habe? Kam mir gar nicht so lange vor. Aber seit Leon da ist, scheint die Zeit manchmal noch schneller zu verfliegen als vorher. Er ist jetzt 8 Monate alt und seit er letzte Woche herausgefunden hat, wie man sich raupenartig (Po in die Höhe) fortbewegen kann, ist im Wohnzimmer nichts mehr vor ihm, seinen neugierigen Augen und Händen und seinem Sabber sicher.
In den letzten Wochen sind mir zwar immer wieder Dinge aufgefallen, über die ich hätte schreiben können bzw. schreiben wollte, aber wie man sieht, ist daraus nichts geworden. Interessanterweise wälze ich trotzdem nicht (wie früher häufig) den Gedanken, dies Diary aufzugeben und auch die Sinnfrage habe ich mir lange nicht mehr gestellt. Das Diary ist da, es läuft mir nicht weg, es ist nicht sauer auf mich, es wartet einfach auf mich bis ich mich wieder melde.
Bis bald, liebes Diary!
14. Mai 2003Kategorien: Nicht zugeordnet
1 Kommentar
Powered by WordPress with Pool theme design by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.
Valid XHTML and CSS. ^Top^